Europa-Kulturgeschichte-Bau und Wohnen-Kunstund Bau -Buch

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Bauen - Wohnen bis 1900 Buch
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erster Wohnraum des Menschen= die Höhle. Frankreich/bei Nizza: ca. 400 000 v. Chr: Schutzhütten ANTIKE - GRIECHENLAND ca.2000v. Chr. Mykene, Peloponnes> Achäerkönige (Gräberfund 19. Jh Schliemann) ca. 1000 v. Chr.Einfall der Dorer> Kulturbruch. Amphitheater>öffentliche Veranstaltungen, Tempel zur Aufstellung der Heiligen, Altar im Freien. WOHNEN: Kieselmosaike, Faltstuhl GERMANEN: Flechtwerk mit Schilf- oder Strohdach, lang gestreckt und schmal, Tiere im Haus, offene Feuerstelle> Rauch-Abzug durch eine Öffnung in der Decke. SKANDINAVIEN: Holz - Blockbau 2. Jh v. Chr. Röm -Röm.Antike: Basilika = Halle, mehrschiffig> hohes Mittelschiff, links u. rechts niederes Seitenschiff (Funktion: Versammlungen, Markt, Gericht) basilica porcia. Villa= röm. Landhaus. Vestibulum =Vorraum, Eingang. Atrium= Innenhof. Wohnen: erste Sitzmöbel in Mesopotamien, Ägypten, Griechenland. mobilis= lat. Möbel 100n.Chr Triumphsäule (für kaiserlichen Siegeszug) FRÜHCHRISTEN - BYZANZ: 6./7.Jh n. Chr Kaiser Justinian> hellenist. Baukunst kombiniert mit früchristlicher= Ausdruck einer Fortführung des antik-griech. Reiches auf christlicher Grundlage: außen wuchtig, innen leicht, hell, großräumig, Kuppel> Kreuzkuppelkirche (Zentralbau) quadratischer Grundriss; Mittelmeerraum, Schwarzes Meer/Italien-Ravenna, Russland/Kiev, Türkei/Istanbul. Wohnen: festlich, Einfluss Hellenismus, Orient, Asien> Edelsteine, Gold, Silber, Elfenbein, Einlegearbeiten mit christl. Motiven. ca 800n.Chr. Karl d. Große> Westseite der Kirchen betont. Ottonen> Romanische Baukunst: Kloster Cluny >Reformbewegung> zahlreiche sakrale Bauten. Frankreich, Oberitalien: Rundbogen, flache Hozbalkendecke, klar, harmonische Gliederung, überwiegend Sakralbauten, oft quadratischer Grundriss. Kapellenkränze= halbrunder Chor umsäumt eine eingebaute Kapelle. Monumentalitä des römischen Reiches, wuchtige Tore, Inneres erhaben, Ostseiten betont, Vierung= Schnittpunkt bei gleicher Längs- und Breitseite> Turm=Vierungsturm. Schmuck>an Türen, Raumgliederung mittels Emporen, Krypta unter Doppelchor. Material Stein, Holz. Wohnen : Holz, Möbel und Haus eine Einheit, verbunden, Schemel (Sessel ohne Rückenlehne), Truhe (Aufbewahrung u. Schlafstelle) beweglich, große Eisenbeschläge, einfache Verzierung 11.Jh:Investiturstreit> Ende der Einheit Staat und Kirche Wohnen: Rückenlehne am Schemel - bisher nur bei Thron und Ehrenstuhl, nun auch im Haus, Faltstuhl, Giebelschrank. Ornamente aus der Baukunst z.b. geometrische Formen wie Quadrat u.a. ca.12.Jh Ile de France, Abtei St.Denis> neuer Stil= "Gotik"; vorgetäuschte Einheit von Papst und Fürsten, die nicht mehr Wirklichkeit ist. "Bischofsburgen", "Königskirchen"; sakrale und profane (Bau)Kunst, antike Basilika als Vorbild für christl. Hallenkirche. Spitze Formen (Portale, Fensterrahmen, Türme) 15.Jh. Renaissance: Vorbild =Antike. Baulehre des Vitruv (röm. Architekt, 1. Jh. v. Chr)"goldener Schnitt"= Lehre der Harmonie der Proportionen, Regeln der Natur angewendet auf die Baukunst, Grundriss regelmäßig, Stiegenaufgang gerade, Arakdenh&oul;fe, Baumeister ist Künstler, der Lichtweg im Tagesablauf wird berücksichtigkt. Licht u. Sonne, Schatten und Dunkelheit= Naturdetail baulich bestimmend (Ausrichtung der Fenster) Schlichtheit, Gesims, Säule nach antikem Vorbild, wetteifernd mit Antike, d.h. Versuch, die Baukunst der Antike zu uebertrumpfen. Harmonie Architektur und Landschaft. Unterschiedliche Merkmale in den europäischen Regionen. Wohnen: Möbel und Wohnen eine Einheit, harmonisch, schlicht bis ornamentfreundlich, Intarsien, Vorhänge, Holzvertäfelung leicht, nicht plump. 16.Jh. Grundriss oval, Bauweise pompös, ausladend, mächtig, überladen; denn Bauwerke der Gegenreformation (Ausdruck des kathol. Siegestrumpfes über die Reformation), geschwungen, konkav, konvex> Formspiel des Barock. Wohnen Inneneinrichtung bei Adel u. Bürgertum Repräsentationsräume, bzw. -hallen. Rokoko folgt> verspielt, fraulich, zart, Blumenornamente. Farbksala und Töne> als Sinne korrespondierend erachtet. 18.Jh Epoche der Aufklärung 1791: Französische Revolution, bürgerlich. 19.Jh:Klassizismus=Imitation der antiken Baukultur, kein Wetteifern, sondern bloße Nachahmung. Stadtplanung: entdeckt das Individuum und die Wohnqualität als positive Auswirkung auf die Stadt-Stimmung. Gebäde-Ornamente wie Sälen, Bögen als ästhetisches Kriterium. Goldverzierung. Mahagoni. Alte Motive neu verpackt, Serienproduktion. Kopien. Fußbodenparkett mit Muster. Klare Raumeinteilung. Farben klar, ägyptisch inspiriert Wohnen : Orientierung an griechischen Möbelformen wie Faltstuhl, Mäander anstelle der Blumenornamente, Chaiselongue. ca.1814 Romantik, in S-Deutschland u. Österreich Biedermeier. Wohnen: Biedermeier> Gebrauchsgegenstände mit Qualität, kaum Möbel-Ornament, schöne Oberflächenarbeit, Bezüge, Kordeln, Tapeten, Vorhänge mit Streifen, geometrische Muster, Farbe zart bis grell, auch Blumenmotive. Holz und Textil als Einheit mit Funktion . Holzsorten u.a. Nuss, Kirsche, auch Mahagoni, Beschläge meistens Messing. Übergang zur industriellen Serien-Produktion. Mitte 19. Jh Moderne: Industriebauten, Glashäser, Stahlkonstruktionen, Glas-Stahl-Zement z.B. Bahnhöfe, Baukunst als Kopie historischer Stile, Historismus. Ende 19. Jh: Gründerzeit-Stil, Gipsornamente in industrieller Serienproduktion. London, Budapest: 1. elektrische U-Bahnen. Jugendstil> will Handwerk retten, das Ornament der Natur nachempfinden, endet in industrieller Nipp-Produktion; Neuorientierung.
Klassische Moderne folgt
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