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Philosophie - Wissen bis 1900 in Stichworten |
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ALTERTUM - ANTIKE:
6./5. Jh.v.Chr.
GRIECHENLAND:geozentrisches Weltbild, Polytheismus
Naturphilosophien - Frage nach dem Ursprung überhaupt (Thales). Naturphilosophieen
und Metaphysik - die Wirklichkeit ist aus Zahlen aufgebaut (z.B: Pythagoras, gest.
um 500 v.Chr.):
>Pythagoreer
ca. 450 v.Chr.:
metaphysische Philosophien -
5. Jh.v.Chr
Sokrates: Erkenntnissuche im Dialog
4. Jh.v.Chr:
Höhepunkt der griechischen Philosophie: Platon und Aristoteles:
Platon: Ideenlehre. Den veränderlichen Dingen liegen unveränderliche
Ideen zugrunde, in denen die veränderlichen Dinge ihren Ursprung haben. Aristoteles:
Logik, Metaphysik (Frage nach dem Seienden als Seiendem) u. Ethik.
Grundsätzliche Überlegungen über Struktur der Wissenschaft, die
bis in die Neuzeit hinein für das wissenschaftliche Denken prägend waren.
HELLENISMUS - (ca. 320 v. Chr - 330 n. Chr) Frage nach dem geglückten Leben. Übergang Antike - Christentum: Boethius (um 500): Trost der Philosophie. Frühchristliche Philosophie: Aurelius Augustinus (um 400) Geschichte als Offenbarung Gottes, Geschichtsverlauf linear (dagegen in der Antike: zyklisch). Mittelalter: starke Frömmigkeit, Philosophie in großer Nähe zur Theologie. Gegen Ende des Mittelalters emanzipiert sich die Philosophie von der Theologie. 11. Jh.: Anselm von Canterbury - ontologischer Gottesbeweis. 13. Jh.: Thomas von Aquin - Entfaltung der christlichen Philosophie vor dem Hintergrund der aristotelischen. Nach 1300: Spätmittelalterlicher Nominalismus: Wilhelm von Ockham: Die sprachlichen Zeichen bedeuten unmittelbar die Dinge, auf die sie verweisen, nicht Ideen. ca.1400: Neuzeit: Taschenuhr, Buchdruck, Schießpulver, Kompass, Sternwarte, Thermometer. Renaissance: Wiederentdeckung und Wiedergeburt von Bildungsidealen der Antike. Humanismus - Lehre der Vorrangstellung des Menschen in kulturellen Belangen. Ideal des "uomo universalis". 1. Hälfte des 16. Jh. Heliozentrisches Weltbild durch Nikolaus Kopernikus: die Sonne, nicht die Erde steht im Zentrum und die Planeten drehen sich um die Sonne. 2. Hälfte 16. Jh.: Giordano Bruno:pantheistische Naturphilosophie und Lehre von der Unendlichkeit des Universums. Philosophie der Neuzeit. 1. Hälfte 17. Jh. Descartes: Begründung des Wissens durch Reflexion auf das Ich. Ich kann nicht zweifeln, dass ich Bewusstseinsinhalte habe, also bin ich (cogito ergo sum). Weil ich weiß, dass Gott mich nicht täuscht, kann ich die Welt erkennen, wie sie ist. Konsequenter Weiterdenker des Cartesianismus der NIEDERLANDE im 17. Jh.: Baruch de Spinoza. ENGLAND: Isaac Newton (2. Hälfte 17. Jh.): Physiker, Mathematiker, Astronom und Naturphilosoph und eine Schlüsselfigur für die Entwicklung der experimentellen Naturwissenschaft und das neuzeitliche Denken. Empirismus: John Locke (2. Hälfte 17. Jh): Die Erkenntnis baut sich aus dem auf, was ich erfahren habe. Idealismus: George Berkeley (1. Hälfte 18. Jh): Das Sein besteht im Wahrgenommen-Werden. Skeptizismus: David Hume (Mitte 18. Jh.): Was wir von der Welt erkennen können, sind nicht Gesetze, sondern Regelmäßigkeiten, die wir verallgemeinern. DEUTSCHLAND 18. Jh: Rationalistische Aufklärungsphilosophie Gottfried Wilhelm Leibniz (gest. 1716) und Christian Wolff (gest. 1754) Die Welt ist vernünftig und kann in ihrer Vernünftigkeit erkannt werden. Leibniz: Die Tatsachen sind nur auf Grund der Beschränktheit unseres Intellekts nicht völlig durchschaubar. Politische Philosophie der Neuzeit: Versuch, Herrschaft als grundsätzlich vernünftig zu erweisen. Sozialkontraktslehre (Hobbes, Locke, Rousseau, Kant): Fiktion eines ursprünglichen Gesellschaftsvertrages, in dem die Menschen auf ihre Willkürfreiheit verzichten und sich einer souveränen Gewalt unterwerfen, die ihr Leben und Eigentum schützt. Immanuel Kant (gest. 1804): Transzendentalphilosophie: Gegenstand der Philosophie ist nicht die Frage nach der Erkenntnis der Gegenstände, sondern die Frage, unter welchen Bedingungen die Erkenntnis der Gegenstande überhaupt möglich ist. Ethik: Der "kategorischer Imperativ" besagt, dass das Kriterium des moralischen Handelns in der Verallgemeinerbarkeit der subjektiven Handlungsmotivation besteht. Deutscher Idealismus: wichtigster Vertreter: G.W. Friedrich Hegel (gest. 1831): Der Geist beherrscht die Welt und entwickelt sich in ihr. 19 Jh.: Fortschritt der Naturwissenschaften und Erfindungen: Dampfmaschine, Dampfschiff, Lokomotive, Glühbirne, Telegraf, Webstuhl - Mechanik, Morse - Schreibtelegraph FRANKREICH. 1. Hälfte des 19. Jh Sozialistische Utopien (Saint Simon, Fourier, Proudhon). Positivismus und Ablehnung der Metaphysik: Auguste Comte (gest. 1857) , ENGLAND: Sozial - Utilitarismus von Jeremy Bentham (gest. 1832): und John Stuart Mill (gest.1873): Moralisch ist das Handeln dann gerechtfertigt, wenn es von allgemeinem Nutzen ist. Soziales Ziel ist das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl. Naturwissenschaft: Charles Darwin (gest.1882): Begründer der modernen Evolutionstheorie, Entwicklung der Arten durch Selektion (= Auslese), die sich von niedrigeren Lebensformen zu immer differenzierteren vollzieht. Dialektischer Materialismus von Karl Marx (gest. 1883) und Friedrich Engels (gest. 1895) - Nicht das Bewusstsein bestimmt das Sein, sondern das Sein bestimmt das Bewusstsein. Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen und mündet im Sozialismus. DÄNEMARK: Sören Kierkegaard (gest. 1855): Es geht nicht um abstrakte Begriffe, sondern um den konkret existierenden Menschen und seine existentielle Ausgesetztheit. Sprung in den religiösen Glauben>reliriöser Existenzialismus. DEUTSCHLAND: Friedrich Nietzsche (gest. 1900) - Die Welt hat weder Sinn noch Ziel und Zweck. Treibendes Element allen Tuns ist der Wille zur Macht. WISSENSCHAFLTICHE KORREKTUR:Dr. Manfred Pascher |